ich glaub an die ganz grosse rückkehr des textes.
web 2.0, 3.0, usw. sind geschäftsmodelle die bei vielen wert verlieren weil sie schon als normal gelten. echte namen werden nicht mehr verwendet, die vermeintliche befreiung des internets aus festgefahrenen (geographie, sozioökonomisch, kulturell(?)) communites wird zur 'freunde' sammel sucht. link sammel sucht. bilder sammel sucht. alles wird gesammelt, geordnet und an die eigene brust geheftet (gemash-up'd) aber die sammlerei wird ihren wert verlieren, denn wiedergekauter content wird langweilig. linkbündeln und wiederkäuern fehlt es an authentizität. die unendlich möglich reproduktion erzeugt aber ein verlangen nach 'echtem' und einzigartigem.
die mögliche einsicht der belanglosigkeit des wieder reproduzierten (auch inhaltlich) führt zu twitter und ist damit ein mögliches grab von texten. es erzeugt ein noch direkteres blog. die dichte zeitachse des twitterns vermittelt ein gefühl des lebenden, pulsierenden und einzigartigen, aber es ist nur ein quickfix. ein gegenseitiges strohhalmhalten. im vordergrund stehen die links, wer abonniert wen und wieviele abonnieren mich? in diesem sinne ist diese vermeintliche verdichtung des blogs nur ein schritt zur stärkung des textes. nur text schafft es zu kreiieren. deshalb glaub ich dass 'wetten dass' und der text bleiben wird.
in bezug auf
http://assotsiationsklimbim.twoday.net/stories/5255253/